Ervin Heltai – Meister der Fotomalerei

Im Künstlerhaus in Selb lebt Ervin Heltai und malt dort vor allem fotorealistische Bilder. Das Bild kann von einem Foto nicht unterschieden werden, so exakt ist es gemalt. Ervin Heltai ist in Ungarn geboren und nach Deutschland immigriert.

Er landete schliesslich in der Porzellanstadt Selb und hat viele Dekore für Rosenthal und andere Porzellanmarken entworfen. Heute malt er vor allem fotorealistische Gemälde. Seine letzte Ausstellung ist 2019 in Konstanz gewesen.

Ervin Heltai kann in Selb besucht werden. In seinen Künstlerhaus gibt es einfache Schlafgelegenheiten. Demnächst erscheint auf der Webseite von der GfIE eine Präsentation seiner Werke.

zum Künstlerhaus Selb
zur Webseite der GfIE

Ervin Heltai
Sedanstr. 3
D-95100 Selb

macjack@gfie.net

Becoming Feininger

Lyonel Feininger ist ein bedeutender Künstler der Moderne und lehrte am Bauhaus in Dessau. Dort studierte der Quedlinburger Hermann Klumpp. Als Lyonel in die USA floh, brachte Hermann Klumpp unter Einsatz seines Lebens die Sammlung in Sicherheit, ansonsten wäre diese vernichtet worden.

Obwohl Lyonel Feininger nie in Quedlinburg gewesen ist, befindet sich heute seine Sammlung dort. Es sind Bilder, Holzschnitte, Karikaturen. Lyonel Feininger galt als Meister der Formerkennung. Sein Bild «Kathedrale» betitelte das Bauhaus Manifest.

Zwischen 1929 und 1931 lebte Lyonel Feininger in Halle. Die 11 Gemälde, welche dort geschaffen, bilden einen Höhepunkt seines Wirkens und vom halleschen Kunstmuseum aufgekauft.

1944 zeigte das Museum of Modern Art in New York eine grosse Retroperspektive. Der Künstler ist nicht mehr nach Deutschland zurückgekehrt. In Quedlinburg können die Werke von Lyonel Feininger bestaunt werden. Ich konnte die Ausstellung zum 150. Geburtstag «Becoming Feininger» im September 2021 besuchen.

Lyonel Feiniger Galerie
Schlossberg 11
D-06484 Quedlinburg

+49 3946685 593 80
feininger-galerie@kulturstiftung-st.de
feininger-galerie.de

Besuch im Kunstmuseum Winterthur

Das Kunstmuseum Winterthur beherbergt viele alte und moderne Meister. In den beiden Gebäuden mit reicher Geschichte, die wenige hundert Meter auseinander liegen, finden immer wieder Sonderausstellungen statt. Schweizer Künstler wie Albert Anker oder Ferdinand Hodler haben hier ihre Heimat. 

Im ersten Haus von der Max Reinhart am Stadtgarten haben mich die alten Meister mit der fotoähnlichen Malerei begeistert, die vor allem in den Niederlanden gepflegt wurde. Viele Details wurden sorgsam gemalt. Mein Höhepunkt ist das Kreidefelsen Bild von Caspar Friedrich. 

Schweizer Expressionismus lautete die Sonderausstellung im Dachgeschoss. Skulpturen von Alberto Giacometti und farbenreiche Bilder von Ernst Ludwig Kirchner. Dessen Bilder wollten die Winterthurer lange nicht, sie störten. Der Kunstsammler Max Reinhart konnte nicht überzeugen. Expressionismus soll die Gedanken beflügeln, so meine ich.

Das andere Haus Museum am Stadthaus zeigt Impressionisten, deren Bilder aus der Entfernung wirken. Bilder von Henri de Toulouse Lautrec und anderen Meistern verzaubern die Besucher.

In den Ausstellungshallen moderne Kunst, weisse Leinwände, Steine, es soll zum Anregen dienen. Wir haben eine Zeit voller Umbrüche und die Kunst ebnet dafür den Weg.

Gut hat mir gefallen, dass nur einmal Eintritt bezahlt werden muss. Schön, wäre auch noch das Naturmuseum integriert. Denn viele Kunstwerke entspringen der Natur und eine wunderbare Natur lässt sich in den Stadtparks erleben.

Kunstmuseum Winterthur
Museumstrasse 52
CH-8400 Winterthur

+41 52 267 51 62 
info@kmw.ch
kmw.ch

Millionärswährung Kunst

Oft diskutiere ich, ob es sinnvoll ist, für Kunst soviel Geld auszugeben. Sie ist knapp, vor allem, wenn die Künstler verstorben sind und einiges davon wird teuer verkauft. Gerade bei Künstler wie Vinzens Van Gogh stellt sich die Fragen nach Gerechtigkeit. Denn der Maler lebte ein armseliges Leben.

Ein Original zu erkennen ist aufwändig, die Fälscher werden vor allem durch Analysen überführt, die das Alter beweisen. Das Original bringt Geld, die Kopien, obwohl genauso aufwändig gemalt, nichts.

Kunst ist zu einer Währung der Millionäre geworden. Sie wollen ihr Geld sicher anlegen und dadurch, dass es ein Original nur einmal gibt, ist ein Wert geschaffen. Viele Millionäre haben sicher auch Freude und sind begeisterte Kunstsammler.

Daraus entstehen öffentlich zugängliche Museen. Das wird gerne als Dienst an die Allgemeinheit honoriert. Für mich ist es jedoch ein Entzug von Mitteln für den Konsum, weil der Handel meistens in der Klasse der Reichen stattfindet. Wirtschaftlich wird wenig bewegt, abgesehen von den Museen.

Ich denke Malreisen sind das Gegenstück. Jeder kann zum Künstler werden und sich Werke schaffen, die unverkäuflich sind. Denn oft hängen daran schöne Erinnerungen, die mehr wert sind als schnöder Mammon.

Graffiti macht Beton lebenswert

Ich bin ein Fan von Malereien, die Graffitikünstler auf Beton zaubern. Gerne verwende ich auf vieler meiner touristischen Seiten Graffitibilder. Meistens sind es Idealisten, die den grauen Beton verschönern. Manchmal ist es gewollt und die Flächen werden zur Verfügung gestellt.

Oft lockt das Verbotene und Grafittikünstler gestalten Bahnwaggons oder Häuserwänder, woran die Besitzer wenig Freude zeigen und als Sachbeschädigung zur Anzeige bringen.

Ich habe einen Film in Youtube gefunden, der Sprayer in Berlin zeigt.

Andererseits haben sich einige Unternehmer etabliert, die für die Graffitikunst bezahlt werden. Einmal hatte ich Visa einholen können für Graffitikünstler aus der Schweiz, die in China einen Auftrag erhalten hatten. Es handelte sich dabei um die Gestaltung eines Schulhauses.

Die Berliner Mauer ist eine Wunderwelt der Graffiti Kunst gewesen, nur wenig ist davon erhalten.

Sehr bekannt ist Bansky, wer sich dahinter steckt, ist wenig bekannt. Seine Werke sind beliebt und auf dem Wikipedia Eintrag sind einige Werke publiziert.

Webseite von Bansky

Für mich ist Graffiti eine Kunst, die noch viel Potenzial hat. Wenngleich ich die Bilder liebe, so sind doch auch die Schriften Kunst, die dazugehören. Diese werden als störend bezeichnet. Manches Mal regen genau diese Botschaften zum Nachdenken an.

Malreisen mit Wilhelm Fikisz

Auf der Ferien-Messe in Bern habe ich Wilhelm Fikisz getroffen. Dort hat er seine Malkünste mit Aquarell gezeigt. Er favorisiert diese Maltechnik, weil man diese leicht transportieren kann. In der Schweiz nahm er mehrfach an Ausstellungen teil.

Auf seiner Webseite verkauft er ausgiebig Malseminare. Dort geht es raus vor die Tür, um Eindrücke auf Bild zu bringen. Gerne können Sie auch uns kontaktieren, und wir helfen bei der Organisation der Reise zu Fiskisz Kunstwerken.
Webseite von Wilhelm Fiskisz

Begegnung mit Marc Chagall

Ein erster Versuch legt mir «Marc Chagall» nahe. Ein bekannter Maler der Avantgart. Was viele nicht wissen, er stammt aus Weissrussland. Dort bieten Maler auch Klassen an, um sich bei Malerei zu entspannen. Sämtliches Material wird dabei auf Wunsch gestellt.

Wir haben eine Reise zu seinem Geburtsort Vitebsk ausgearbeitet. Der Aufenthalt kann hierbei verlängert werden.
Chagall Reise nach Vitebsk